Das Floor-Prinzip: Was dich an schlechten Tagen trägt

Das Floor-Prinzip: Was dich an schlechten Tagen trägt

Kennst du diese Tage, an denen schon das Aufstehen Kraft kostet? Die Wäsche stapelt sich, die To-do-Liste wird länger und selbst die kleinsten Aufgaben fühlen sich zu groß an.

Genau für solche Tage gibt es das Floor-Prinzip. 

Die Idee dahinter ist einfach: Statt dich an deinen besten Tagen zu messen, definierst du einen liebevollen Mindeststandard – deinen persönlichen „Floor“. Das ist die kleinste Version einer Gewohnheit, die du auch an einem schwierigen Tag noch schaffen kannst.

Vielleicht bedeutet das:

- Statt 30 Minuten Sport: 5 Minuten Bewegung beim Geschirrspüler einräumen.

- Statt ein Kapitel zu lesen: eine Seite lesen, wenn es still ist am Abend.

- Statt einer großen Selbstfürsorge-Routine: ein Glas Wasser trinken und einmal tief durchatmen.

Das Ziel ist nicht, möglichst viel zu schaffen. Das Ziel ist, die Verbindung zu dir selbst und deinen Gewohnheiten aufrechtzuerhalten.

Gerade als Mama geraten wir schnell in die Falle des Alles-oder-Nichts-Denkens. Entweder wir machen es „richtig“ oder gar nicht. Doch das Leben mit Kindern verläuft selten nach Plan. Manche Tage sind voller Energie, andere voller Herausforderungen.

Das Floor-Prinzip erinnert uns daran: Klein ist nicht gleich bedeutungslos.

Jeder kleine Schritt zählt. Jeder Moment, in dem du auf dich achtest, ist ein Erfolg. Nicht weil er perfekt ist, sondern weil er zeigt, dass du dir selbst wichtig bist.

Frag dich heute einmal:

Was ist die kleinste Version dieser Gewohnheit, die ich auch an meinem schlechtesten Tag noch schaffen kann?

Vielleicht ist genau das der liebevolle Boden, der dich trägt.

Denn du musst nicht alles schaffen.

Du darfst einfach weitermachen – Schritt für Schritt.

In Liebe,

Christiane

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Hier meine persönlichen Floor-Basics zur Inspiration: 

1. Tee kochen und warm trinken!

2. eine warme Mahlzeit essen

3. mindest einmal am Tag bewusst atmen (Atemübung machen)- bspw. im Auto

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